Reisebericht der Heimreise von Panevezys nach Hohentengen am 23./24.08.2008:

 

Das Auto hatten wir bereits am Freitagmittag beladen. Ich hatte schon Angst nicht alles ins Auto zubekommen, denn komischerweise hatten wir, trotz der ganzen Sachen welche wir nach Litauen als Geschenke mitnahmen, auf der Rückreise noch mehr Gepäck. Ok, Milena hatte eine Kinderküche und einen Puppenwagen inkl. 3 Stofftieren geschenkt bekommen… und auch meine 40 Dosen Bier nahmen etwas Platz weg… aber sooooo viel!?!?

 

Um 2.15 Uhr(MEZ), am Samstagmorgen des 23.August´08 war es dann leider schon wieder soweit und nach dem Abschied von Daiva´s Familie, starteten wir unsere Heimreise von Panevezys, auch wieder bei trockenem Wetter.

 

Die Straßen waren für diese Zeit teilweise schon gut befahren, überwiegend jedoch von Lkw´s, die sich aber gut überholden ließen. Aufgrund der Uhrzeit brauchten wir ja noch keine Angst vor Radarkontrollen haben, weshalb wir statt der vorgeschriebenen 90 km/h oft mit 110 km/h unterwegs waren.

Bereits eine Stunde nach unserer Abfahrt erreichten wir Kaunas und um 4.40 Uhr überquerten wir, nach einem letzten Tankstopp in Litauen, schon die Grenze nach Polen.

 

Ohne Zwischenfälle, aber leider wieder mit Regen, erreichten wir um 7.05 Uhr Lomza. Ich tippte nun die Route via Strykow und Nowy Tomsyl nach Swiecko (Grenzübergang nach Deutschland) in mein TomTom Go510 ein und wurde jetzt, erstaunlicher Weise, wie folgt um Warschau herum gelotst:

 

In Lomza bog ich nach rechts auf die 61 in Richtung Ostroleka ab und folgte der Straße über Pultusk bis nach Serock. Bei Serock ging es dann auf der 62 weiter und an Nowy Dwor Mazowiecka vorbei bis nach Wyszogrod wo wir dann auf die 50 fuhren. Wir streiften das linkerseits liegende Sochaczew und fuhren dann auf die uns wieder bekannte E30 in Richting Lowicz auf.

 

Diese Umfahrung von Warschau ist eigentlich sehr gut zu fahren und eine prima Alternative für jeden, der sich nicht unbedingt dem starken Verkehr von Warschau aussetzen möchte. Ich werde diese Route auf jeden Fall bei unserer nächsten Litauen-Reise auch auf der Hinreise einmal versuchen.

 

Da der Dieselpreis in Polen zu dieser Zeit sogar etwas höher war als in Deutschland, fuhren wir nach zwei weiteren Pausen auf Parkplätzen an der A2 den letzten Kilometern nach Deutschland entgegen. Obwohl wir die Anreise ebenfalls an einem Samstag durch Polen machten und nur „normalen“ Lkw-Verkehr damals hatten, waren wir umso erschrockener wie lange teilweise die Lkw-Kolonnen waren, die uns nun entgegen kamen. Besonders bei der Baustelle an dem Kreisel außerhalb von Swiebodzin staute sich der Verkehr wieder mindestens 3 Kilometer zurück. 

 

 Um 15.00 Uhr ließen wir dann die polnisch-deutsche Grenze hinter uns und fieberten schon dem Hotel entgegen, welches ich nach einer Empfehlung eines „Lettland-Reisenden“ kurzfristig auch für uns buchen konnte.

 

Um 15.15 Uhr erreichten wir dann auch schon das „Hotel am Schloss“ in Booßen, am Rande von Frankfurt(Oder). Seit unserer Abfahrt in Litauen hatten wir bis hier schon wieder 1028 Kilometer zurückgelegt und benötigten nur 55 Liter Diesel.

Dieses kleine und mit sehr viel Liebe im Detail ausgestatte Hotel wird als Familienbetrieb geführt. Angegliedert ist ein kleiner, sehr schön gestalteter und gepflegter Garten, sowie ein tolles Restaurant mit sehr freundlichem Personal und einer wirklich hervorragenden Küche.

Die Übernachtung im Doppelzimmer für 2 Personen inkl. reichhaltigem Frühstück kostete 70,- Euro. Das „Hotel am Schloss“ kann ich allen Reisenden als Zwischenstation für Reisen ins Baltikum, aber auch zum längeren Urlaub machen, bestens empfehlen.

 

Da wir ab hier bis zu unserem Wohnort, bis auf 60 Kilometer, nur noch Autobahn zu fahren hatten schliefen wir uns erst mal aus. Das Gepäck am nächsten morgen schon wieder verladen, genossen wir ab 8.00 Uhr unser reichhaltiges Frühstück inkl. Rührei und diversen Säften.

 

Um 9.00 machten wir uns ausgeschlafen und frisch gestärkt auf den Weg zur letzten Etappe. Da wir die Rückreise so wählten, das wir an einem Sonntag die deutschen Autobahnen fuhren, hatten wir natürlich auch so gut wie keine Lastwagen auf der Straße und kamen gut vorwärts.

 

Unterwegs machten wir noch zwei Pausen, eine davon bei der Raststätte „Frankenwald“, da ja auch Milena mal was essen mußte und wir alle uns so auch mal wieder die Beine etwas vertreten konnten.

 

Um 17.00 Uhr erreichten wir schließlich unseren Heimatort Hohentengen a.H. und nun mußte nur noch das viele Gepäck in den dritten Stock getragen werden… aber diese Anstrengungen konnten natürlich nicht ohne den Genuss eines aus Litauen mitgebrachten, kalten Svyturys Ekstra geschehen…

Zahlen, Daten & Fakten der Heimreise:


Distanz vom Heimatort bis Panevezys(LT):............................1930 km

Gesamtverbrauch Diesel für diese Strecke:..........................123 Liter

Benötigte Zeit inkl. Übernachtung und Pausen:.....................39 Std. 5 Min.

Gesamtkosten der Anreise inkl. Diesel & Übernachtung:....306,- Euro

Die nächste Reise nach Litauen startet in...


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