Rambynas kalnas

Der heilige Berg Rambynas (Rambyno kalnas) ist ein heidnischer Kultort aus dem Altertum und liegt unweit der Strasse 141 ca. 40 km von Taurage (Tauroggen) entfernt in der Nähe des Ortes Bitenai. Früher stand hier auch ein Opferaltar. Der Hügel ist heute noch ca. 45 Meter hoch, soll aber Legenden zufolge früher beinahe doppelt so hoch gewesen sein. Durch Hochwasser im vorletzten Jahrhundert soll der Berg durch den Fluss Nemunas jedoch so unterspült worden sein, dass massive Teile in den Fluss abrutschten.

Heute wird dort, wie in ganz Litauen jährlich, das Johannesfest „Jonines“ zur Sommersonnenwende gefeiert. Das Volksfest mit Musik, Tanz, Gesang und dem obligatorischen Johannesfeuer in der kürzesten Nacht des Jahres, dauert nicht selten bis in die Morgenstunden.

 

Zu anderen Zeiten des Jahres ist der Berg nur ein symbolträchtiger Ort, welcher einem einen herrlichen Blick über den Nemunas bietet. Bei schönem Wetter kann man am Horizont auch die Stadt Sovjetsk (Tilsit) erkennen, welche jenseits des Flusses auf der russischen Seite (Oblast Kaliningrad) liegt.

 

Während meinem Besuch am 4.08.2015 konnte ich auf der anderen Uferseite auch ein Boot und Camp von russischen Grenzpatrouillen sehen, welche strengstens kontrollieren dass keine unbefugten Personen von litauischer Seite sich der Flussmitte, welche zeitgleich die Grenze ist, nähern.

Bildergalerie Rambynas (Rambyno kalnas)

"Rambyno kalna" auf Google Maps

Die nächste Reise nach Litauen startet in...


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